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Presseerklärung (German only)

Mit großem Entsetzen hat die European Circus Association von dem tragischen Vorfall beim Circus Frankordia, vormals Luna, in Buchen (Odenwald) erfahren. Dass dort ein Mensch von einem entlaufenen Zirkuselefanten getötet wurde, ist uns unbegreiflich. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des Opfers.

Die näheren Umstände sind zurzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen in alle Richtungen, wobei auch Fremdeinwirkung nicht auszuschließen ist. Der Circus Luna, jetzt Frankordia, war in der Vergangenheit immer wieder Zielscheibe von Denunziationen sogenannter Tierrechtsorganisationen. Gleichzeitig wurde durch die zuständigen Amtsveterinäre immer wieder die gute Haltung der Tiere, insbesondere auch des Elefanten, bescheinigt. Circus Luna bzw. Frankordia ist zwar kein Mitglied der European Circus Association, hat aber nach allen uns vorliegenden Informationen stets die gültigen Leitlinien für dir Haltung von Tieren im Zirkus erfüllt.

Deutschland ist seit vielen Jahren Vorreiter in Sachen Tierschutz im Zirkus. Wer Tiere im Zirkus halten und vorführen will braucht dafür eine Lizenz des zuständigen Amtsveterinärs und muss die strengen Anforderungen der vom Bundesministerium erlassenen Leitlinien für die Haltung von Tieren im Zirkus erfüllen. Das wird von den jeweiligen Amtsveterinären in jedem Gastspielort kontrolliert – strenger und häufiger als bei allen anderen Formen der Tierhaltung.

Zu den Mitgliedern der European Circus Association in Deutschland zählen so namhafte Unternehmen wie Circus Krone, Zirkus Charles Knie und Circus Voyage, die ebenfalls Elefanten halten. Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass Elefanten im Zirkus gehalten und vorgeführt werden können, sofern alle Vorschriften eingehalten werden. Unsere Mitgliedsunternehmen liefern täglich den Beweis dafür.